NearbyVR - Das AirBnB für VR sucht Beta User

Dieses Thema im Forum "VRnerds.de" wurde erstellt von VrDings.de, 12. Juli 2016.

  1. Sehe es problematisch wenn Leute es kommerziell gegen Endgeld anbieten.
    Weil die Lizenzen der Software und Games sowie der Vive sind ja nicht dafür ausgelegt.
    Beispiel Videothek, eine normale DVD beim Media Markt kostet mich 10 Euro.
    Will ich diese als Videothek verleihen brauche ich aber die Verleihversion für dann 200 Euro oder so.
    Habe mich aber jetzt nicht weiter damit beschäftigt, nur so ein Randgedanke von mir den sich die Anbieter mal machen müssten, bevor sie wild die HMD's etc. dort verleihen.

    Andere Geschichte ist, ich hoffe es werden die VR Ledercover verwendet, die anderen Cover würde ich niemand Fremden leihen.
    Das absolut eklige Angelegenheit gerade im Sommer, wenn die voller Schweiß voll gesogen sind ;)
    Mit den VR Ledercover geht es wesentlich besser.
     
  2. Gute Beispiele, warum das zumindest gegen Entgeld problematisch ist. Diese Probleme müssen eigentlich die VRnerds lösen - sofern das eben möglich ist.
     
  3. Die Idee ist toll und dass das Konzept gleich den kommerziellen Gedanken mit aufnimmt ist zwar schade, aber auch nicht besonders verwunderlich und in meinen Augen und definitiv kein 'Deal-Breaker'. Letztendlich läuft sowas halt auf Dauer nur mit einer finanziellen Basis und ob man Sachen dann wirklich für Geld ver-/leiht ist ja jedem selbst überlassen.

    Rechtliches sollte man aber abklären, bevor es richtig losgeht, damit frühen Providern keine böse Überraschung droht...
     
  4. Hey,

    ja, das Lizenz-Problem ist natürlich vorhanden. Wir sind auch an der Arbeit für eine Lösung. Generell wollen und können wir aber nicht kontrollieren, was ein Nutzer einem anderem Nutzer zeigt. Es wird aber zeitnah eine offizielle Lösung geben. Was die User außerhalb dieser Lösung machen, geschieht auf eigene Verantwortung.
     
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  5. Ich hab hier zwar die VR Hardware rumstehen und könnte spätestens wenn ich meinen VR Raum in meine Scheune gebaut habe (angedacht sind 8x10 m) eine tolle VR-Erfahrung bieten, habe aber leider nicht viel Freizeit und wenn, dann will ich meine Hardware lieber selbst nutzen :) .

    Um auf Inditronics Frage zurückzukommen wie das ganze steuerlich aussieht, bekommen die Leute die das für Entgelt anbieten natürlich schon ein Problem.

    Umsatzsteuerlich ist das klar eine steuerbarer und steuerpflichtiger Leistungsaustausch, wenn man das nachhaltig macht. Die meisten werden hier kein Problem bekommen, da hier zunächst die Kleinunternehmerregel greift wenn man weniger als 17.500 € Umsatz macht. Wenn man aber hier schon Unternehmer ist und mit anderen Umsätzen zusammen die 17.500 € reist, dann muss man den Umsatz aus der Bereitstellung des HMDs auch der Umsatzsteuer unterwerfen.

    Ertragssteuerlich würde ich das ganze den gewerblichen Einkünften zuordnen. Wenn nicht gewerblich, dann zumindest zu den sonstigen Einkünften, die erschlagen ohnehin alles was man keiner der anderen Einkunftsart zurechnen kann, wie z.B. die Vermietung beweglicher Gegenstände.
    Hat man sonst nur Arbeitnehmereinkünfte und das ganze bleibt unter dem Härteausgleich (410 € im Jahr), muss man diese zwar nicht angeben, aber wenn man darüber ist, muss man die Einnahmen erklären. Allzuviele Betriebsausgaben wird man hier ja nicht gegenrechnen können, ggf. ein bisschen Afa vom HMD. Wenn man 10 Leute im Monat zu Besuch hat, kommt man da schon zu Nebeneinkünften von 3.000 €, wenn man die nicht angibt, hört sich das zwar etwas blöd an, aber dann ist es Steuerhinterziehung und dem Grunde nach strafbar. Wie hoch die Entdeckungsgefahr ist sei jetzt mal dahingestellt, aber wenn dann wird das schon teuer. Noch nicht mal die strafrechtliche Konsequenz (vorbestraft ist man dann) wird weh tun, aber schlicht die Nachzahlung der Steuern plus zinsen. Angenommen du machst das 5 Jahre, der Finanzbeamte wird dann munter die Einkünfte schätzen, Aufzeichnungen wird man in der Regel nicht haben, also wird es schwer sein da gegen die Schätzung zu argumentieren und wie ich die Jungs kenne setzen die erst mal 5.000 € an. Das auf 5 Jahre sind 25.000 bei nem angenommenen Steuersatz von 25 % sind wir bei 6250 plus 6% zinsen pro Jahr kommen wir dann Richtung 10.000 € Nachzahlung. Weis nicht ob Björn das auf der hohen Kante hat ;)
     
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  6. Man sollte vielleicht die Gewinnerzielungsabsicht ausschließen und nur Aufwandsentschädigungen erlauben, damit dürfte die gewerbliche Komponente wegfallen. Aber dann kann der Anbieter natürlich nicht mehr ernsthaft mit zweistelligen Gebühren ankommen.

    Ich habe mich bislang noch nicht eingetragen, obwohl ich grundsätzlich gerne der Sache helfen würde - ist halt doof für die Familie, wenn irgendwelche Fremden quer durch das Haus auf den Dachboden geführt werden, der Vorschlag kam nicht so gut an. Und man würde das nicht plötzlich einen Abend die Woche machen wollen, wenn VR bzw. die Website beliebter werden. Zuviele Wenn's und Aber's um sich da einzutragen :(
     
  7. Gibt es mittlerweile eigentich jemanden hier der bei nearbyVR mitmacht und auch schon VR gezeigt oder gezeigt bekommen hat? Wäre gespannt wie das so abgelaufen ist und wie es gefallen hat...
     
  8. Ein Kollege hat es beim Phil in Aachen für knapp 1 1/2 Stunden testen dürfen! Mega nett und cool! Ich hoffe das er auch für mich bald Zeit haben wird. Ich bin EXTREM scharf drauf, die Vive endlich mal ausführlich testen zu können. Also ja, das Projekt nearbyvr erfüllt schon jetzt seinen Zweck! Applaus an die Macher! Coole Sache.
     
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  9. Weißt Du was Dein Kollege bei Phil ausprobieren konnte und wie genau der vorgegangen ist?
     
  10. Nein. Aber ich bin am Sonntag beim Phil und kann danach gerne berichten! :)
     
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