Cooling Kit für Oculus Rift CV1 - Selbstmacher Bausatz

Dieses Thema im Forum "Weiteres VR Zubehör" wurde erstellt von Daniel von SimProlouge, 16. Oktober 2018.

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WIe findet ihr das Produkt?

  1. Cool, könnte ich gebrauchen!

    7 Stimme(n)
    58,3%
  2. Geht so.

    3 Stimme(n)
    25,0%
  3. Ist Quark, brauch ich nicht!

    2 Stimme(n)
    16,7%
  1. Anti-Beschlag Spray bringt bei mir überhaupt nichts, ich habs mehrmals versucht mit verschiedenen Produkten. Auch das drauf spucken hilft nicht. Als bestes Ergebnis ist nachher alles verschmiert oder nur teilweise angelaufen, das soll auch nicht sein.

    Man bräuchte sich ja eigentlich nur am vorhandenen Polster orientieren. Die Platte oben, auf der der Lüfter sitzt müsste halt für die WMR angepasst werden.

    Das Gewicht würde mich jetzt nicht stören, ich hatte aber einen etwas anderen Plan.

    Dein Gerät kommt dem schon sehr nahe, was ich mir vorstelle. Im Kopf hatte ich aber etwas mit wesentlich kleineren Lüftern, wie ich sie aus dem Modellbau kenne. Mein "Entwurf" ließe sich in die Brille integrieren, ohne dass man von Außen recht viel davon sieht.

    Wenn du z.B. mal einen fernegesteuerten Mini Quadrocopter gesehen hast, die haben sehr kleine Propeller. Mit den Motoren lassen sich diese stufenlos regeln, sind aber leider etwas laut. Da müsste man dann die billigen Motörchen gegen Brushless Modelle tauschen.
    Ich hab solche Drohnen noch daheim rum liegen, wenn ich am Wochenende dazu komme zerleg ich mal eine und schau mir an wie man die in die WMR integrieren kann.

    Genau hab ich die hier:
    https://www.banggood.com/de/Cheerso...oCfuQQAvD_BwE&ID=42482513346&cur_warehouse=CN

    Gibts überall im Netz und kosten nichts. Fliegen dafür um so besser ;). Zum ausschlachten und basteln kann man die nehmen.

    Mit noch etwas kleineren Rotoren könnte das Ganze sogar direkt neben die Linsen passen. Da sich diese nur sehr langsam drehen müssen, wäre das Geräusch wohl vernachlässigbar. Als Stromquelle könnte dann der vorhandene USB Anschluss dienen, da die Drohne an sich ja eh per USB geladen wird.

    Sämtliche Teile gibt es auch einzeln zu kaufen. Man bräuchte also nur 1-2 möglichst kleine Motoren, am besten flache Outrunner Brushless, Propeller, deren Durchmesser man ja noch anpassen kann, einen kleinen Regler und einen Schalter. Das Ganze so klein dass man ohne neues Polster oder 3D-gedruckte Konstruktion auskommt.
    Im Modellbau lässt sich da bestimmt was finden. Schön, dass ich so beide Hobbys kombinieren kann ;).

    Das ist jetzt nur eine fixe Idee, am Wochenende seh ich dann ja ob sich das umsetzen lässt, zumindest auf einer Asus WMR oder der Gear VR.


    Wenn ich so drüber nachdenke versteh ich eh nicht, warum die Hersteller das nicht schon so machen. Ein kleiner Lüfter an die Seite der Brille, voll integriert im Gehäuse mit Rädchen zum verstellen. Einfacher gehts doch kaum.
     
  2. Cooler Beitrag..in dir steckt ein Bastler!!

    Ich möchte da mal ein bisschen einhaken und vielleicht die eigenenErfahrungen während der Entwicklung schildern.

    1. Man braucht auf jeden Fall eine Ableitung bzw. Zuführung der Luft. Nur Umwälzen im Inneren hat kaum spürbaren Effekt. Man muss ja irgendwie die Luftfeuchte verringern.

    2. Propeller im Bereich der Augen sehe ich als eher risikobehaftet an. Man müsste auf jeden Fall dafür sorgen, dass ein gelöster Propeller nicht in den AUgen landen kann. Soweit ich weiß sind die Propeller nur auf die Welle des Motors gesteckt.

    3. Die kleinen Propeller die du anführst müssen schon relativ hohe Drehzahlen fahren um Luft zu bewegen. Des Weiteren müssten sie gewuchtet sein, also der Rundlauf muss passen. Durch unrunden Lauf hervorgerufene Vibrationen stören das Bild in der Rift. Dieses flackert dann immer ein wenig. Diese Probleme hatte ich bei einem Prototypen mit relativ kleinem Lüfter. Diesen konnte man in höheren Drehzahlbereichen nicht nutzen, da Geräusche und Vibrationen zu hoch waren.

    Ich habe nochmal ein Bild der ersten beiden Varianten angehängt.

    Variante 1 bestand aus einem externen Gehäuse mit dem Lüfter einer Grafikkarte. Dieser sollte über einen Schlauch Frischluft in die Rift pumpen. Das System hat nicht funktioniert, da der Querschnitt des Schlauches zu klein war. Der Lüfter hat die Luft dann nicht in den Schlauch gedrückt, sondern wieder vorne raus.

    Variante 2 lief schon deutlich besser. Der kleine Lüfter war zwar schön kompakt, aber die leichte Unwucht, in Verbindung mit den hohen Drehzahlen, haben zu o.a. Problemen geführt.

    Es gab noch eine 3. Variante, welche aber nur in CAD existierte. Auf ihr waren zwei der kleinen Lüfter angebracht die einen Teil ihrer Abluft auch auf die Stirn pusten sollten. Aufgrund der Probleme mit den kleinen Lüftern habe ich das Konzept aber verworfen.

    Falls du natürlich eine funktionale Lösung findest wäre das sicher cool! Viel Erfolg!

    IMG_20180919_092619-klein.jpg V1.jpg
     
    SolKutTeR gefällt das.
  3. … für mich war die beste Lösung eine mobile Klimaanlage anzuschaffen (aber nicht nur wegen VR). Die PS VR macht in Sachen Beschlagen die größten Probleme. Mit Klima habe ich bei Vive und Oculus keine Probleme mehr - außer direkt nach dem Duschen.
    Aber dennoch prima Lösung!

    Der letzte Entwurf sieht genial aus. Das würde ich direkt machen, damit es einfach so genial aussieht ;)
     
  4. Welchen Entwurf meinst du genau?
    Den, den ich als 3d Druck anbiete?

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  5. Mit dem Lüfter an der Seite (lila)

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  6. Ok, der hat gar nicht funktioniert weil ich versucht habe Luft von einem großen Durchschnitt in einen Kleinen zu pressen.

    Aber witzig aussehen tat er ;)

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  7. Wie sieht das den Staub mäßig aus, würde es Sinn machen über den vorhandenen Lüfter mit beispielsweise Akustikstoff, eine zusätzliche Barriere zu schaffen? Könnte mir vorstellen, dass zirkulierende Staubpartikel im HMD nicht sonderlich verträglich für die Augen sind. :notworthy:
     
  8. Hmm, Staub nehme ich gar nicht wahr.

    Aber gegen einen Filter wäre nix einzuwenden, insofern noch genug Luft durchkommt.

    Das kann ja jeder halten/modifizieren wie er möchte. ;)

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  9. Hatte Beschlagene Linsen früher mal bei der GearVR. Bei Rift/Vive/Odyssey eigentlich nicht mehr, außer manchmal am Anfang wenn man eine erhöhte Haut-Feuchtigkeit, z.B. nach dem Duschen, mitbringt.
    Dennoch könnte es auch für anstrengende Spiele interessant sein, denn schwitzen unterm Headset kennt wohl jeder und kaum jemand findet das angenehm.
    Zwei kleine Nachteile hat das ganze. Zum einen etwas mehr Gewicht und zum zweiten das zweite Kabel. Aber wem eine gute Luft-Zirkulation wichtiger ist, kann bestimmt damit leben ;)

    Wie ich das sehe verwendest du einen 12V PC-Lüfter mit einem separaten Kabel und Drehzahlregelung. Etwas eleganter wäre es vielleicht die Spannung direkt aus dem Headset zu entnehmen, denn USB und 5V sind vorhanden. Der USB Port stellt auf jeden Fall genug Leistung zur Verfügung. Ob das über die Kabellänge- / und Dicke der Rift ausreicht müsste man mal testen.

    Ich dachte an sowas:
    https://www.ebay.de/itm/5V-0-2A-2-P...=item23ab1819f8:g:nhcAAOSwvx5bVJtp:rk:32:pf:0
    nur mal so als Anregung (y)
     
  10. Ich bin gerade doch noch nach Hause gekommen (bin LKW-Fahrer, da ist das gar nicht so normal ;) ) und hab mir meine WMR mal genauer angeschaut.

    Das absolut einfachste wäre, ganz Hinten an den Seiten 2 Löcher zu bohren, jeweils einen kleinen Lüfter rein zu tun, so laufen zu lassen das Durchzug entsteht, mit Akustikstoff wie er z.B. auf Boxen zu finden ist gegen Lichteinfall abzuschirmen und gut is. Regler dran, Strom von der Brille nehmen.

    Problem: Ich bohr mir nicht das Teil kaputt, auf dem noch Garantie ist. Danach auch nicht ;). Auch weiß ich nicht, was dahinter sitzt. Auf der rechten Seite laufen bestimmt die Kabel durch.

    2. einfache Möglichkeit: Die Asus WMR hat unter den Augen 4 Lüftungsöffnungen, die bis nach außen gehen und innen mit Schaumstoff gepolstert sind damit kein Licht rein kommt. Dort von außen Lüfter drauf würde auch gehen.

    Wenn aber die kleinen Lüfter wirklich Vibrationen verursachen fällt das auch aus. Außer man gibt ein Paar Euro mehr aus, da gibts bestimmt bessere.

    Ich hatte auch an einen Impeller gedacht, wie sie z.B. in RC Jets zum Einsatz kommen. das ist quasi ein Propeller in einem Gehäuse, sieht aus wie eine einfache Turbine. Die sind in der Regel gewuchtet, müssen sie doch Drehzahlen von teils 20.000 U/Min auhalten. Ob es da so kleine gibt wie wir brauchen weiß ich aber nicht. Außerdem brauchen die Drehzahl, und das nicht wenig.

    Als Stomquelle könnte übrigens auch eine Batterie oder ein kleiner 2s LiPo Akku dienen. Müsste man mal schauen wie lange der dann läuft.

    Eine dritte Möglichkeit ist mir gerade noch eingefallen, als ich mein Paket von Amazon geöffnet habe. Ich hab mir ein 3er set Polster für die Vive bestellt, weil ich für die Asus keine gefunden habe. Diese passen aber auch recht gut. Die sind dicker, breiter und haben eine Lederartige gelochte Oberfläche. Wenn man so einen Polster nun öffnet, einen flexiblen Schlauch rein legt in dem kleine Löcher sind, zu macht und mit Luft befüllt, müsste diese doch aus den Löchern im Polster kommen.

    Luftkissen :).

    Das Gehäuse mit dem Lüfter außen irgendwo an die Brille und Strom über USB abzweigen oder per Batterie.


    Methode für Elektrolaien: Statt dem Lüfter einfach einen kleinen Blasebalg und pumpen wenn die Brille beschlägt. Ich seh nämlich gerade meinen Staubbläser aus Gummi aufm Regal liegen, der für Kameralinsen gedacht ist. Könnte auch gehen.


    Das sind jetzt mal die einfachsten Dinge die mir auf die Schnelle einfallen. Dafür braucht man auch kein CAD-Programm oder einen 3D-Drucker. Hab ich alles nicht :). CAD ist auch eher Chinesisch für mich.
     

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